Do., 8.12.16, 20:00, live:

Paragon

Jellymould CD Release Konzert

 

Foto: Nicole Müller

Das deutsch-englische Jazz-Quartett Paragon stellt live im Simonz sein viertes Album »Old Dreams« vor. 

 

»Das von Peter Ehwald und dem Londoner Keyboarder Arthur Lea vor zehn Jahren gegründete, mehrfach preisgekrönte Quartett mit Matthias Nowak am Bass und Jon Scott am Schlagzeug ist gelebte europäische Einigung.« schrieb die Süddeutsche Zeitung 2014 über die Band - zwei Jahre später arbeiten die vier Musiker trotz des Brexit weiter unermüdlich an ihrer Version des improvisierten Jazzmoments. Das nun vorliegenden vierte Album »Old Dreams« ist ein traumwandlerisches Zeugnis dessen, was europäischer Jazz sein kann; offen, experimentierfreudig, melodiös und klanggewaltig. Mit blindem Verständnis werden hier Formen und Harmonien ausgereizt, gleichzeitig traut sich Paragon immer wieder einen Blick in die Geschichte des Jazz zu werfen. Spielwütig sind diese Europäer! Jon Scott und Arthur Lea aus London, Matthias Akeo Nowak aus Köln und Peter Ehwald aus Berlin verdichten ihre individuellen Stimmen zu einem Gesamtklang, der trotz oder gerade wegen der klassischen Jazzquartettbesetzung  überzeugt. Man spürt das gewachsene Vertrauen der Musiker, sich Platz zu geben und diesen auch einnehmen zu dürfen. Die Räume die sich dadurch auftun, lassen sich wunderbar hören - unerhört spannend und relevant, dieser alte Traum vom musikalischen Europa! 

 

Die Besetzung:

 

Peter Ehwald (sax)

Arthur Lea (p)

Matthias Nowak (b)

Jon Scott (dr)

 

» horchen

 

Eintritt frei – Kulturscherflein erbeten!

Do., 15.12.16, 20:00, live:

RoMi

RnB-HipJazz-Lounge-Groove

Foto: privat

Roman und Mickey, kurz: RoMi, sind zu zweit, aber mehr als ein Duo. Eher eine Big-Band auf 3 Quadratmetern. Ihr Sound ist so fett, satt und präsent, dass nichts mehr dazwischen passt. Die Melodien - darunter viele Eigenkompositionen - treibt Roman Babik aus den Tasten seiner Instrumente, einer Korg-Orgel aus den Siebzigern und einem Keyboard, Marke Nord. Gekonnt rotzig, wie es nur wenige beherrschen, und von raumgreifender Dynamik. Synchron soliert Mickey Neher am Schlagzeug: Jeder Takt ist anders, einnehmend, packend, asskickin'. Dabei nimmt er sich noch die Muße zu singen, wie der Held eines Actionfilms, der sich während einer Schießerei die Schuhe zubindet. Seine schnörkellose Stimme ist voller Blues und ergänzt das furiose Spektakel um eine weitere Ebene voller Live-Atmosphäre, die einem selbst aus ihrer neuen Studio-CD entgegen schlägt. Es ist Rhythm and ­Blues, Soul, Funk mit Jazz-Effekt: Man weiß nicht, was als Nächstes kommt, aber dass es weitergeht, das stellt der Groove außer Frage. Treibend, aufregend, selbst, wenn es poetisch wird: Diese Musik ist gewaltig sexy.

 

Die Besetzung:

 

Roman Babik (p)

Mickey Neher (dr, voc)


» horchen

 

Eintritt frei – Kulturscherflein erbeten!

Fr., 30.12.16, ab 18:00:

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