So., 2.8.15., 15:00, live im Biergarten:

Ogoya Nengo

Zeitgemäße Folklore aus ­Kenia

Als Iris Panknin und Charles Petersohn die sechs kenianischen Musiker der Ogoya Dodo Women’s Group nach ihrem sehr beseelten Konzert in der Citykirche am 1. Dezember verabschiedeten, sagte Ogoya aka Anastasia Oluoch den beiden, dass sie sich bald wieder sehen würden. Dass dies schon ein gutes halbes Jahr später sein würde, damit haben die beiden Soundscaper allerdings nicht gerechnet. Das ist ein Geschenk, insofern, als dass sich die Musik des vierköpfigen Frauenchors und  der beiden Percussionisten im Sommer unter freiem Himmel noch viel direkter vermitteln lässt, als an einem frühwinterlichen Abend im nasskalten Deutschland, wenngleich auch das ein besonderes Erlebnis für alle Beteiligten war.

 

Nicht oft haben Musiker, die in Europa zu Gast waren, Menschen auf eine derart persönlichen Ebene bewegt, wie Ogoya und ihr Gefolge. Die Jüngste ist 40 Jahre alt, der Älteste 82 Jahre.

Das europäische Publikum und die europäischen Veranstalter haben sich von diesen sechs Musikern (voc, voc, voc, voc, dr, perc) verzaubern lassen, sie haben sich verliebt.

Verliebt in eine Crew bescheidener und warmherziger Menschen, die im zarten Alter von durchschnittlich 62 Jahren ihr Schallplatten-Debüt feiern durften „Rang’ala“ (Honest Jon’s / London). Verliebt auch in ihre Musik, dem Dodo. Ogoya hat Spuren hinterlassen.

Dodo ist in kenianischen Dörfern die traditionelle Art, Nachrichten zu vermitteln. Auf dem Dorfplatz versammeln sich die Bewohner und lassen sich die Neuigkeiten von Verwandten, den Nachbardörfern, aus Nairobi und dem Rest der Welt erzählen. Dodosänger sind Nachrichtensprecher oder besser, Nachrichtensänger. Ogoya ist eine Dodo Queen, seit sie 14 Jahre alt war. Sie ist bekannt in Nairobi, in Kenia und seit dem letzten Winter auch bei uns.

 

Wir verbinden mit afrikanischer Musik meist Afrobeats, Feuerwerke aus einer scheinbar anderen Welt. Oder wunderschöne, sphärische und perkussive Songs, die uns davon tragen.

Ogoya ist anders. Ihr Sound ist pur, ungeschminkt und persönlich – nahezu einzigartig, gesegnet. Ogoya stammt aus dem Dorf Magoya am Victoria See und ihr Name bedeutet in der Übersetzung ‚die Gesegnete’.
 

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» die Produzenten Kacirek und Schneider über Ogoya

 

Eintritt frei – Kulturscherflein erbeten

Do., 20.8.15., 19:00, live im Biergarten:

Iris Panknin Brothers

Jazzymotional Soulful Pop

Foto: Ryszard Kopcynski

Ein Mal im Jahr tritt die musikalische Gastgeberin des Simonz selbst auf die Bühne: Iris Panknin, Wuppertals Frontfrau in Sachen Blues und Blue Notes. Die Sängerin schreibt ihre Songs nicht selbst, aber sie covert auch nicht einfach. Vielmehr spürt sie bislang Unbeachtetes auf, in Liedern von populären Größen wie Stevie Wonder, Amy Winehouse oder Jan Delay genauso wie in Kompositionen von selten erwähnten Künstlern wie der dänischen Sängerin Marlen Mortensen, und rückt die Songs mit ihrer eigenen Interpretation in ein neues Licht. So wird z. B. aus dem 80er-Jahre-Disco-Hit »Smalltown Boy« (Bronski Beat) eine ergreifende Ballade, die jeden Zuhörer bewegt. Hier, beim Publikum, hat die Panknin ein sicheres Gespür für Stimmungen; sie greift die passenden Songs auf, sucht den Austausch mit den Gästen und macht jedes ihrer Live-Konzerte zu einem musikalischen Dialog.

 

Unterstützt wird sie dabei von 3 Spitzenmusikern, die sich mit der Bandleaderin zu den »Iris Panknin Brothers« verbrüdert haben: Burkhard Heßler am Stage-Piano, der schon seit vielen Jahren mit Iris Panknin die Bühne teilt; Martin Führ, der mit seiner semi-akustischen Gitarre für einen wunderbar erdigen Sound sorgt und Schlagzeuger Peter Funda, dessen Perkussion Groove und Pathos der Band bestimmt. Zusammen erschaffen sie das Erlebnis, mit hohem musikalischen Anspruch und viel Gefühl beseelte Unterhaltung zu bieten – das nennen sie »jazzymotional soulful pop«.

 

Die Besetzung:

 

Iris Panknin (voc)
Burkhard Heßler (p)
Martin Führ (g)
Peter Funda (dr)

 

– Eintritt frei – Kulturscherflein erbeten –

Fr., 28.8.15, ab 18:00

Kulinarische Weltreise

Unser Küchenspecial für alle Ferienrückkehrer und Daheimgebliebenen: Ein Abend mit Leckereien aus fünf Kontinenten.

Hier finden Sie uns:

Simonsstr. 36

42117 Wuppertal-Arrenberg

info@cafe-simonz.de

Öffnungszeiten:

Täglich 10 bis 24 Uhr

Unsere Küche

Frühstück

Wochentags 10 bis 12 Uhr

Sa., So., feiertags 10 bis 14 Uhr

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Mittagstisch

wöchentlich wechselnd

Mo. – Sa.: 12 bis 14:30 Uhr

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Abendkarte

Täglich 18 bis 22 Uhr

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zu unseren Speisekarten

 

Live:

Do., 5.10.17:

Zinco Roman Quartett

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Demnächst:

  • Inga Lühning &
    André Nendza
  • Matthias Goebels Nabumbou
  • Philis Virgos

 

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